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Seit Juli 2026 hat Drivestyle am Standort Siek ein eigenes Fotostudio für Fahrzeugaufnahmen. Fotografiert wurden die Fahrzeuge schon immer im eigenen Haus — bisher in der Halle, ab jetzt unter Bedingungen, die sich nicht ändern.
Der Unterschied klingt kleiner, als er ist. Über ein Inserat entscheiden die Bilder, lange bevor jemand zum Telefon greift. Wer in einer Halle fotografiert, arbeitet mit dem, was der Tag hergibt: Licht, das durch das Tor hereinfällt und sich im Lauf des Nachmittags verschiebt, Spiegelungen auf dem Lack, die man nicht steuern kann, und ein Hintergrund, der von Fahrzeug zu Fahrzeug anders aussieht. Zwei gleich gute Fahrzeuge wirken dann unterschiedlich gut, und der Unterschied liegt nicht am Fahrzeug, sondern am Wetter an jenem Nachmittag.
Im Studio ist der Aufbau fest: neutraler Hintergrund, gleichbleibende Ausleuchtung, definierte Standpunkte für Fahrzeug und Kamera. Dadurch entstehen bei jedem Fahrzeug dieselben Perspektiven, aus derselben Höhe, im selben Abstand — und in derselben Reihenfolge, unabhängig von Wetter, Tageszeit und Jahreszeit.
Diese Reihenfolge ist festgelegt und gilt für jedes Fahrzeug gleich: Dreiviertelansicht von vorn, Seitenansicht, Dreiviertelansicht von hinten, Heck. Danach die Details, an denen ein Kenner ein Fahrzeug festmacht: Räder, Frontpartie, Motorraum, Typenschild. Zuletzt der Innenraum mit Cockpit, Armaturen und Lenkrad. Wer zwei Fahrzeuge im Bestand vergleicht, findet jedes Motiv an derselben Stelle der Bilderstrecke.
Daraus folgt der eigentliche Nutzen, und er ist größer, als es klingt. Wer vergleicht, vergleicht tatsächlich die Fahrzeuge und nicht die Lichtverhältnisse. Wer ein bestimmtes Detail sucht, muss sich nicht durch dreißig Bilder
arbeiten. Und wer aus der Ferne kauft — was bei Fahrzeugen dieser Art die Regel und nicht die Ausnahme ist — bekommt eine Dokumentation statt einer Auswahl von Lieblingsbildern.
Für Eigentümer, die ihr Fahrzeug über Drivestyle vermitteln lassen, heißt das: Ihr Fahrzeug wird nach demselben Standard aufgenommen wie die Fahrzeuge aus dem eigenen Bestand — nicht schlechter, weil es ein fremdes ist, und nicht besser, weil es gerade schön in der Sonne stand. Aufbereitung, Lackschutz, Fotografie und Inserat entstehen in einem Durchgang am selben Ort. Zwischen Übergabe und fertigem Inserat liegen dadurch keine Termine bei Dritten.
Neu ist, dass das Studio nicht nur dem eigenen Bestand dient. Drivestyle bietet ab sofort auch Fotoshootings für Kundenfahrzeuge an — unabhängig davon, ob das Fahrzeug verkauft werden soll oder nicht. Die Gründe, aus denen jemand sein Fahrzeug fotografieren lässt, sind unterschiedlich: der Sammler, der seine Fahrzeuge dokumentiert haben möchte; der Eigentümer, der den Zustand vor einer längeren Einlagerung festhalten will; der Kunde, dessen Fahrzeug gerade aufbereitet oder foliert wurde und der das Ergebnis in ordentlichen Bildern haben möchte; und der, für den das Fahrzeug schlicht mehr ist als ein Fortbewegungsmittel und der es entsprechend abgebildet sehen will.
Der beste Zeitpunkt für ein Shooting ist der, an dem das Fahrzeug ohnehin im Haus ist und im bestmöglichen Zustand — nach der Aufbereitung, nach der Folierung, vor der Einlagerung. Umfang, Dauer und Bildauswahl werden vorher abgestimmt; die fertigen Aufnahmen gehen an den Kunden und stehen ihm zur freien Verwendung zur Verfügung. Ob und in welcher Form Bilder darüber hinaus auf den Kanälen von Drivestyle gezeigt werden, entscheidet allein der Eigentümer.
Für die eigenen Aufnahmen gilt unverändert: keine Bildbearbeitung, die den Zustand verändert. Zuschnitt, Ausrichtung und eine maßvolle Anpassung von Helligkeit und Farbe gehören zum Handwerk — ein Foto soll das Fahrzeug so zeigen, wie es vor einem steht. Kratzer wegzuretuschieren, Felgenkanten zu begradigen oder Lackfehler verschwinden zu lassen gehört nicht dazu. Ein Foto, das mehr verspricht, als das Fahrzeug hält,
kostet spätestens bei der Besichtigung mehr, als es vorher eingebracht hat.
Umgekehrt heißt das: Wo ein Fahrzeug Gebrauchsspuren hat, werden sie gezeigt und nicht ausgespart. Ein Steinschlag an der Front ist bei einem gefahrenen Sportwagen normal. Ein Steinschlag, den der Käufer erst bei der Besichtigung entdeckt, ist es nicht.
Die Studioaufnahmen sind in den Fahrzeuginseraten auf drive.style, auf mobile.de und auf elferspot zu sehen. Wer ein Shooting für das eigene Fahrzeug anfragen möchte, erreicht Drivestyle telefonisch oder über das Kontaktformular; Umfang und Preis werden nach Absprache festgehalten.
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